Erste Anmeldung im Dashboard: Ihr Profil in sechs Schritten einrichten

Sie haben Ihre Zugangsdaten von Listavo bekommen. Diese Anleitung führt Sie in sinnvoller Reihenfolge durch die erste Sitzung im Dashboard.

listavo.de Redaktion4 Min. Lesezeit
Inhaberin einer Hundepension sitzt am Küchentisch vor dem Laptop und meldet sich zum ersten Mal im Dashboard an, ein Hund liegt zu ihren Füßen

Den Eintrag Ihres Betriebs hat Listavo angelegt, Ihre Zugangsdaten haben Sie erhalten. Beim ersten Login sehen Sie ein Profil, in dem vielleicht schon Name und Adresse stehen, aber vieles noch fehlt. Wo fängt man an?

Diese Anleitung schlägt eine Reihenfolge vor, die sich bewährt hat. Sie beginnt mit dem, was Suchende zuerst sehen und wonach sie filtern, und endet mit dem, was den Betrieb lebendig macht. Planen Sie für die ersten vier Schritte etwa eine Stunde ein; der Rest kann an einem zweiten Termin folgen.

Vorbereitung: was Sie bereitlegen sollten

Bevor Sie sich anmelden, sammeln Sie ein paar Dinge an einem Ort. Das spart das Hin- und Herspringen zwischen Ordnern.

  • Ihr Impressum oder Briefpapier, damit Name und Adresse genau so lauten wie dort.
  • Alle Telefonnummern und E-Mail-Adressen, die Kunden nutzen sollen, mit einem kurzen Wort, wofür sie gedacht sind.
  • Eine Liste Ihrer Leistungen, wie Kunden sie nennen würden.
  • Ihre Öffnungszeiten für jeden Wochentag, einschließlich Pausen und eines eventuellen langen Abends.
  • Logo als Datei, zwei bis sechs aktuelle Fotos und ein breites Bild ohne Schrift für den Titel.

Schritt 1: Stammdaten und Kontaktdaten

Prüfen Sie zuerst, was bereits eingetragen ist. Stimmt die Schreibweise des Firmennamens mit dem Impressum überein? Steht die Hausnummer richtig? Ein Fehler hier wird überall weitergetragen, wo jemand Ihre Daten abschreibt.

Im Bereich Kontaktdaten können Sie mehrere Nummern und Adressen anlegen, jeweils mit Bezeichnung, etwa 'Büro', 'Notfall' oder 'Bewerbungen'. Rufen Sie jede Nummer nach dem Speichern einmal vom Handy aus an.

Schritt 2: Branche und Leistungen

Wählen Sie die eine Branche aus fünfzehn, unter der Kunden Sie zuerst suchen würden. Sie bestimmt, auf welcher Branchenseite Sie erscheinen.

Danach folgt der Leistungskatalog. Er ist wichtiger, als er aussieht: Die Suche auf Listavo gleicht neben Name, Branche und Ort die Namen Ihrer Leistungen ab. Eine Hundepension, die auch Tagesbetreuung und Gassiservice anbietet, legt dafür je einen eigenen Eintrag an. Was nicht als Leistung benannt ist, wird über die Suche nicht gefunden.

Schritt 3: Öffnungszeiten

Tragen Sie für jeden Wochentag die Zeiten ein, zu denen Sie erreichbar sind. Mehrere Zeitfenster pro Tag sind möglich, etwa vor und nach der Mittagspause. Ein leerer Tag gilt als geschlossen. Der Filter 'jetzt geöffnet' richtet sich ausschließlich nach diesen Angaben.

Schritt 4: Zahlungsarten, Barrierefreiheit, Einzugsgebiet

Diese drei Bereiche sind in wenigen Minuten erledigt und werden trotzdem oft übersprungen. Zahlungsarten und Barrierefreiheit sind Filter in der Suche; ein leeres Feld lässt Sie dort herausfallen. Im Einzugsgebiet nennen Sie Orte, die Sie regelmäßig bedienen, jeweils mit Umkreis. Wer nur am eigenen Standort arbeitet, lässt es leer. Eine Hundepension mit Hol- und Bringdienst trägt dagegen die Nachbarorte ein, die sie tatsächlich anfährt.

«Erst das, wonach gefiltert wird. Dann das, was überzeugt.»
— Faustregel der Redaktion
Sechs Trittsteine führen über einen kleinen Bach zu einer Ladentür, auf dem letzten Stein liegt ein roter Haken
Eine feste Reihenfolge spart Zeit und verhindert Lücken.

Schritt 5: Über uns, Bilder und Team

Jetzt wird das Profil persönlich. Der Über-uns-Text braucht keine Superlative. Drei bis fünf Sätze genügen: was Sie tun, für wen, seit wann und was Sie nicht anbieten.

Laden Sie Logo, Titelbild und Fotos hoch. Zeigen Sie echte Räume und echte Arbeit. Im Teambereich stellen Sie die Menschen vor, die Kunden tatsächlich begegnen, mit Name, Rolle und Foto. Fragen Sie vorher jede Person, ob sie einverstanden ist.

Beim Titelbild lohnt ein zweiter Blick. Es erscheint breit und wird je nach Bildschirm an den Rändern beschnitten. Wählen Sie deshalb ein ruhiges Motiv, dessen Wichtigstes in der Mitte liegt, etwa Ihren Verkaufsraum oder ein Detail Ihrer Arbeit.

Schritt 6: Ergänzungen und Posteingang

Zum Schluss die Bereiche, die nicht jeder Betrieb braucht, die aber viel bewirken können, wenn sie passen:

  • FAQ. Die Fragen, die am Telefon immer wieder kommen, mit kurzen Antworten.
  • Stellenanzeigen. Nur offene Stellen, und nur so lange, wie sie offen sind.
  • Social Media und Videos. Nur Kanäle, die Sie wirklich pflegen, und Videos, die Ihren Betrieb zeigen.
  • Bewertungen. Im Posteingang des Dashboards können Sie Google- und Trustpilot-Bewertungen importieren und alle Rückmeldungen an einer Stelle beantworten.

Nach dem Speichern: der Blick von außen

Öffnen Sie Ihr öffentliches Profil in einem privaten Browserfenster auf dem Handy. Lesen Sie es, als würden Sie den Betrieb nicht kennen. Ist sofort erkennbar, was Sie anbieten, wann Sie geöffnet haben und wie man Sie erreicht? Stimmen die Bezeichnungen an den Telefonnummern? Suchen Sie sich anschließend über die Suche mit Ihrer wichtigsten Leistung und Ihrem Ort, einmal ohne und einmal mit dem Filter 'jetzt geöffnet'.

Was beim ersten Durchgang leer geblieben ist, notieren Sie sich und tragen einen festen Termin in den Kalender ein. Ein Profil muss nicht an einem Abend perfekt sein. Es sollte nur nach der ersten Sitzung nichts Falsches mehr enthalten.